Schlussbericht HiLeit: Sichere und robuste Zugangsknoten

Autoren: Christian Nettersheim, Michael Rademacher
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Bei Großschadenslagen fallen reguläre Kommunikationsinfrastrukturen regelmäßig aus, und der TETRA-Digitalfunk bietet aufgrund seiner begrenzten Bandbreite keinen vollwertigen Ersatz. Das Verbundvorhaben HiLeit adressiert diese Lücke durch eine autarke, ausfallsichere Breitband-Kommunikationsinfrastruktur auf Basis von LEO-Satelliten und 5G. Das Teilvorhaben der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg verantwortete darin ein Sicherheitskonzept für die heterogene Gesamtinfrastruktur sowie sichere Funkzugangsknoten.

Als technische Umsetzung entstanden ein physisches PQC-VPN-Gateway, das Netzwerkgeräte per Plug-and-Play in einen post-quanten-gesicherten Tunnel einbindet, und eine automatische SIM-basierte WLAN-Authentifizierung über Hotspot 2.0, die dieselben Credentials wie das 5G-Campusnetz nutzt. Der integrierte Demonstrator wurde auf dem Flugplatz Schönhagen unter realistischen Feldbedingungen erfolgreich validiert, einschließlich eines Resilienztests mit unterbrechungsfreier VPN-Session bei Live-Ausfall eines Backhaul-Knotens. Alle Ergebnisse basieren auf auditierter Open-Source-Software und sind damit herstellerunabhängig und offline betreibbar.

Bearbeitet wurde das Vorhaben von Fraunhofer FIT (Koordination, WiBACK-Backhaulnetz), der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (Sicherheit und Zugangsknoten), den Maltesern Hilfsdiensten e.V. als Anwendungspartner und der DeFuTech UG.

Schlussbericht zum Teilvorhaben der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg im Projekt HiLeit, veröffentlicht bei der Technischen Informationsbibliothek (TIB) unter CC BY-ND 3.0. DOI: 10.34657/42548